St. Konrad ist Konsultationskindergarten

Was sind Konsultationskindergärten?

  • Die Umsetzung der Ziele des Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplans (BEP) und die erforderlichen Innovationsprozesse werden in diesen Kindertagesstätten sehr deutlich sichtbar
  • Die kollegiale Beratung wird als eine geeignete Form der Unterstützung für Pädagogen angewandt
  • Sie agieren unter der Leitfrage „Was können andere Einrichtungen von uns lernen?“
  • Sie machen nicht nur gute Praxis als Endprodukt sichtbar, sondern zeigen vor allem den Weg dorthin
  • Sie stellen zur Diskussion, wie Prozesse im Zuge der Implementierung des BEP ablaufen können, zeigen gute Erfahrungen auf und weisen auf mögliche Probleme hin
  • Auch Konsultationseinrichtungen befinden sich in einem ständigem Lern- und Entwicklungsprozess

 

Auswahlverfahren

  • Insgesamt haben sich 118 Einrichtungen beworben
  • Die Auswahl erfolgte durch das Projektteam vom Institut für Frühpädagogik (IFP)
  • Regionale Verteilung als wichtiger Aspekt
  • 45 Einrichtungen wurden eingeladen sich im IFP zu präsentieren
  • Hierbei standen im Fokus der Auswahlentscheidung: Bildungs- und Erziehungsarbeit im Sinne des BayBEP
    Darstellung des Umsetzungs- sowie des weiteren Entwicklungsprozesses
  • Präsentationsqualität: Die eigene Arbeit sichtbar machen
  • Auswahl von 26 Konsultationseinrichtungen

 

Rahmenbedingungen

Projektlaufzeit: 1.1.2009 – 31.12.2012

Projektteam am IFP:

  • Dr. Beatrix Broda-Kaschube
  • Eva Reichert-Garschhammer
  • Dagmar Winterhalter-Salvatore

Weitere Informationen: www.ifp.bayern.de

Kontakt: ko-kita@ifp.bayern.de

 

Ziele des Projekts

Unterstützung der Praxis bei der Umsetzung des BayBEP

  • Durch kollegiale Beratung
  • Fokus auf Prozesswissen

Bilden eines Netzwerks aller Konsultationseinrichtungen

Vernetzung der einzelnen Konsultationseinrichtungen in ihrem Umfeld

Transfer in die Fachöffentlichkeit

Öffentlichkeitsarbeit zur Sicherstellung einer breiten Wirkung

 

Aufgaben der Konsultationskindergärten

Konsultationstätigkeit für andere Kindertageseinrichtungen

  • Öffentliche Darstellung der Einrichtung und ihrer Bildungs- und Erziehungsarbeit
  • Kollegiale Beratung anderer Einrichtungen

Kooperation mit dem IFP

  • Beteiligung am Netzwerk und Unterstützungssystem (Gemeinsame Workshops)
  • Gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit

Vernetzung vor Ort durch Kooperation

  • mit MultiplikatorInnen aus Fachberatung, Aus-, Fort- und Weiterbildung
  • mit Ausbildungsstätten und durch die Aufnahme von PraktikantInnen

 

Was können andere von uns lernen?

  • Umsetzung des BayBEP im „teiloffenen und integrativen Haus“ im Kontext der Reggio-Pädagogik
  • Das pädagogische Konzept der Reggio-Pädagogik
  • Anregende Gestaltung der Lernumgebung (Funktionsräume und Funktionsecken)
  • Ganzheitliche Bildungsarbeit in Projekten (z.B. Themenfindung durch Beobachtungen und Kinderfragen; Stärkung der lernmethodischen Kompetenz durch gemeinsames Planen, Erforschen, Experimentieren und Reflektieren während des Projektverlaufs; Einbindung der Eltern; Dokumentation und Präsentation der Projektergebnisse)
  • Bildung und Entwicklung sichtbar machen (z.B. „sprechende Wände“, Lerngeschichten, Portfolio, „Stärkensonne“)
  • Sprache und Literacy als durchgängiges Prinzip, gemeinsame Gestaltung der Vorkurse Deutsch mit der Grundschule